simfy – Musik hören mit Freunden

Gerade eben sind noch die Gründer des Musikdienstes simfy hier vorbeigekommen. Bei simfy könnt ihr eure Musik für euch selbst überall verfügbar machen und habt somit unterwegs Zugriff zum Anhören auf euer Musikarchiv ohne CDs oder eben mp3 Player dabei haben zu müssen – Internetzugang reicht. Gerade im kommenden Zeitalter der UMTS-Flatrates klingt das natürlich verlockend und hat rein aus Usergesichtspunkten immenses Potential. Man kann seine Musik auch mit persönlichen Freunden teilen, die sich das eigene Musikarchiv ebenfalls anhören können. Ein Download ist nicht möglich.

Laut Angabe der drei Gründer ist der Dienst der erste Onlinemusikspeicherdienst dieser Art in Deutschland und soll laut Eigenangabe sogar legal sein. Interessant wird hier naturgemäß die zukünftige Rechtsprechung sein, da generell noch keine Erfahrungswerte für neue „privat-öffentliche Cross-Over“-Dienste dieser Art vorliegen!

Schaut euch die Seite simfy.de einfach mal an und lest in der Fachpresse über den Dienst, der erst Ende letzten Jahres gestartet ist.

Wir zeigen den Messeblogger der SAE mit den Jungs von simfy und haben noch ein Grußwort der drei dazu gepackt.
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Link: simfy

Vienna Symphonic Library

Paul Steinbauer von der Vienna Symphonic Library zeigt hier auf der Messe die intuitiven Möglichkeiten, die die Vienna Instruments zur Orchestersimulation bieten. Gerade erklärt er, wie man mit dem Matrix-Editor Presets aus der VSL entsprechend den konkreten Anforderungen des aktuellen Musikstücks auf zwei Achsen anordnen und dann flexibel Controller wie Keyswitches oder Modwheel zum Umschalten zuweisen kann.

Zusammen mit der intelligenten automatischen Sampleauswahl der Vienna Instruments – Einzeln gesampelte Übergänge für jedes Intervall innerhalb einer Oktave in beide Richtungen und unterschiedlichen Tempi – sind die Vienna Instruments einfach genial, wie wir finden.

Genug Techtalk… Einfach Paul mal kurz zuhören und den Unterschied zu „normalen“ Orchesterlibraries hören – allerdings unter Berücksichtigung der sagen wir mal suboptimalen Audioqualität unseres Messevideos. Für VSL-Neulinge empfehlen wir bei Best Service mal die Special Edition (Standard & Extended) anzutesten, als im wahrsten Sinne des Wortes preiswerten Einstieg in die Vienna Symphonic Library Welt :-)

tc electronic

Aus den nördlichen Gefilden Europas ist nicht nur Schweden (Toontrack), sondern auch Dänemark vertreten. tc electronic findet man in der Halle 5.1 am Stand B90. Dort stellen sie zwölf ihrer Produkte vor. Unter den neuen Produkten befinden sich sowohl die Effekte-Applikation Tab Factory, sowie die beiden Interfaces Desktop Konnekt 6 und Studio Konnekt 48. Ausführliche Informationen zu diesen und den restlichen Produkten könnt ihr unter dem eigenen Internetauftritt zur Musikmesse von tc electronic nachlesen.

Steinberg CC121 – Advanced Integration Controller

Steinberg stellt einen speziell an Cubase angepaßten Hardware-Controller mit Potis für EQ, 2way Motorfader und Channel-Tasten wie Edit, Mute, Solo, Automationssteuertasten, Machine-Control und Jog-Wheel vor.

Neben fest zugeordneten Controllern können auch 4 Buttons frei belegt werden. Einfach und überzeugen auch die Möglichkeit mit dem Jog Wheel ohne die Notwendigkeit eines Mausklicks jeden virtuellen Poti in einem Cubase-Fenster physisch bedienen zu können. Einfach Maus über dem auf dem Bildschirm angezeigten Drehknopf positionieren und am CC121 drehen – fertig.

Wir haben am Steinberg Stand in Halle 5.1 nachgefragt und uns den CC121 zeigen lassen.

Rebeat

Rebeat stellt eine gleichnamige Software vor, mit dem Musiker ihre Titel in den gängigen Onlineportalen verkaufen können. Die Online-Vertriebsrechte müssen hierzu natürlich an Rebeat abgetreten werden, damit Rebeat diese weiterlizenzieren kann. Rebeat erhält weiterhin 15% Provision, die Software selbst ist ebenfalls kostenpflichtig. Im Gegenzug kann man Abwicklung und Abrechnung bequem zentral für bis zu 250 Onlineportale mit denen Rebeat Kooperationsveträge geschlossen hat verwalten. Auch die Konvertierung in die unterschiedlichen Datenformate zur Anlieferung für die Shops und die EAN-Codes können über Rebeat organisiert werden.

Wir haben Rebeat gebeten, euch ihre Software kurz vorzustellen:

Drumagog

Drumagog Drum Replacer ist ein VST-Plugin Tool mit dem man in Mehrspuraufnahmen Schlagzeugaufnahmen ersetzen kann. Wer also mit dem seinem aufgenommenen Drumsound nicht zufrieden ist und z.B. seine live aufgenommmene Bassdrum mit einem Sample eines besser passenden Kits, z.B. von der BFD Library ersetzen will, das aber dennoch von der realen Aufnahme getriggert wird, kann dies sehr intuitiv tun. Jedenfalls intuitiver als dieser lange Satz vermuten läßt. Getriggerte Aufnahme und Livesound können dabei überblendet und bearbeitet werden.

Die Features lesen sich gleichzeitig mächtig und einfach in der Anwendung.

Features:
– Automatically replaces drum tracks with a variety of samples
– Compatible with WAV, AIF, and SDII samples and libraries
– MIDI Input and Output Capability
– Advanced Visual Triggering feature
– Sophisticated sample management
– Auto sample-rate conversion
– New triggering engine for the ultimate in accurate triggering
– Works with Pro Tools, Logic, Digital Performer, Cubase, Nuendo and more
– Comes with a massive 4GB drum sample collection including:
Rock Drums Drumagog Edition, Purrrfect Drums, Purrrfect Brushes,
NS Kit Free and Classic Drum Machines.
– Compatible with any VST, RTAS, or AU audio application
Works directly with BFD (Platinum and BFD versions only)

Matt von WaveMachineLabs im Interview auf der Musikmesse:

Drumagog: Beschlagene Pfannen und Töpfe

Über Mikrophone getriggerte Kochutensilien. Gerührt und geschlagen mit zwei gleichgroßen Schneebesen. Ein wahres Topfgewitter rhythmischer Art und Weise im Drum&Bass-Gehäuse im Drumagog-Kochstudio (Halle 5.1., D99E) mit Chefkoch Axel Maltoni!