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Melancholisch 1/229

Ursprung

Melancholie (aus dem Griechischen: melaina chole "Gallenblase") ist ein Konzept aus der alten oder vormodernen Medizin. Melancholie war gemäß der Humorallehre eines der vier Temperamente und war dem Geschmack „bitter2 zugeordnet. Im 19. Jahrhundert konnte "Melancholie" sowohl physisch als auch mental sein. Melancholische Zustände wurden als solche eher nach ihrer gemeinsamen Ursache als nach ihren Eigenschaften klassifiziert.

Melancholie als Mode

Im Laufe des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts entstand in England ein kurioser kultureller und literarischer Melancholiekult. In einem einflussreichen Essay von 1964 verfolgte der Kunsthistoriker Roy Strong die Ursprünge dieser modischen Melancholie und entdeckte in den Gedanken des populären Neoplatonisten und Humanisten Marsilio Ficino (1433-1499) ein neues Verständnis des Begriffs der Melancholie. Ficino sah das, was bisher als der katastrophalste Zustand nach der Humorallehre galt, als Zeichen des Genies. Das führte dazu, dass die Einstellungen der Melancholie bald zu einem unverzichtbaren Zusatz für alle wurde, die künstlerische oder intellektuelle Ansprüche hatten. Es galt plötzlich als Chic, melancholisch zu sein. The Anatomy of Melancholy (The Anatomy of Melancholy, What it is: With all the Kinds, Causes, Symptomes, Prognostickes, and Several Cures of it... Philosophically, Medicinally, Historically, Opened and Cut Up) von Burton, wurde erstmals 1621 veröffentlicht und bleibt ein prägendes literarisches Denkmal dieser Mode.

Melancholie in der Kunst

In der bildenden Kunst tritt diese modische intellektuelle Melancholie häufig in den Porträts der Epoche auf in Form von melancholischen Gesten, Blicken und Atmosphären. In der Musik wird der Melancholenkult mit John Dowland in Verbindung gebracht, dessen Motto Semper Dowland, semper dolens (""Always Dowland, always mourning"") war. Der melancholische Mann, der den Zeitgenossen als "Malcontent" bekannt ist, wird durch Shakespeares Prinz Hamlet, den "melancholischen Dänen", verkörpert. Ein ähnliches Phänomen, wenn auch nicht unter dem gleichen Namen, ereignete sich während der deutschen Sturm und Drang Bewegung, mit Werken wie „Die Leiden des jungen Werthers“ von Goethe aus dem Jahr 1774.

Der „Weltschmerz“

Im 20. Jahrhundert hat sich eine intellektuelle Gegenkultur des Modernismus durch eine vergleichbare Entfremdung und dem Gefühl der Sinnlosigkeit namens "Anomie" etabliert. Der sog. „Weltschmerz“ ist ein ähnliches Konzept.

Melancholie "Traurigkeit" ist medizinisch eine psychische Erkrankung die heutzutage als Depression anerkannt ist. Hinter Melancholie steckt häufig kein ausschlaggebender Grund, weshalb die Stimmungsschwankungen für außenstehende Personen oft nicht nachvollziehbar sind. In der Kunst verbindet man Melancholie mit Schwermut, Unentschlossenheit bis hin zu einem traurigen Gemütszustand.

Melancholie und Production Music aus der Proud Music Library

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A beautiful, flowing introduction leads us into a magical fantasy. Sweet and tender, this is the first of Debussy's 'Deux Arabesques'. Written in E major and played at a slow tempo it gives a regal, emotional tone. Widely used in popular culture such as in TV themes and advertising. It has also been sampled by Alicia Keys and used in the video game 'Final Fantasy V'.

15. Mellow Mood 03:06

An exotic, swaying, acoustic chillout track. With a very slight latin feel, this track is all about summer, holiday, relaxation, romance, silky smooth beaches and long, hot nights. Very tasteful, and excellent for travel, holiday or good times.

The most famous of Liszt's Liebestraums. A popular melody which flows along with grace and elegance. Widely used in advertising, films and TV, this loving and emotional piece is perfect for giving an emotional and intense sensitivity to all projects and productions.

A tender and emotional, warm and wistful piano on a bed of very subtle strings. Romantic, nostalgic, longing, true. Eternal love. Priceless moments, dearly held memories. An alternative version with only the piano itself (no strings) is also available.

24. Dark Chasing 02:24

Beschaulicher und nachdenklicher Anfang mit einem bedächtigen Piano. Danach kommt mehr und mehr instrumentale Unterstützung, das Thema steiert sich zunehmend bis zu einem furiosen Höhepunkt am Ende des Stücks. Ein Mix aus Power Rock und Sinfonie.

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