Wer muß GEMA-Gebühren zahlen?

Grundsätzlich muß der Nutzer von GEMA-Repertoire GEMA-Gebühren zahlen. Dies gilt auch für die Nutzung von Musik von Autoren, deren Rechte durch ausländische Verwertungsgesellschaften wahrgennommen werden.  Je nach gewünschter Anwendung kann sich daher für Firmen die Nutzung gemafreier Musik anbieten. Dies gilt für eine Vielzahl von Anwendungen, von Beschallung, über Telefonwarteschleifen bis hin zu in mehreren Medien eingesetzten oder vervielfältigten Image- oder Produktfilmen. In vielen Fällen hat aber die GEMA mit Verbänden Pauschalverträge geschlossen.

Musiklizenzen für Timelapse-Filme. GEMA-freie Musik aus der Proud Music Library
GEMA-freie Musik für Timelapse-Videos aus der Proud Music Library

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4 Gedanken zu „Wer muß GEMA-Gebühren zahlen?“

  1. können Sie sich vorstellen, das die Gema oder eine andere Verwertungsgesellschaft alte Weihnachtslieder z.B. auch mit Gebühren belegt und wenn niciht, weshalb nicht.

  2. Wie alt? Mittelalter oder 1950? Die fausregel lautet: todesjahr vom letzten urheber Plus 70 jahre. D.h. wenn das Lied 1905 komponiert wurde aber der komponist erst 1960 starb, ist das stück kein publicado domain.

  3. Ja, wenn es sich um eine Bearbeitung handelt, der Bearbeiter Mitglied einer Verwertungsgesellschaft ist und die Schutzfrist für die Bearbeitung noch nicht abgelaufen ist. Bei werkbasierten Verwertungsgesellschaften kommt noch hinzu, dass das bearbeitete Werk von dieser Verwertungsgesellschaft explizit wahrgenommen werden soll. Fragen zu GEMA-Repertoire oder zu gemafreien Musikstücken? Wir stehen gerne auch telefonisch unter ++49 (0)6132 43 088 30 zur Verfügung.

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