Christian Renz über die Session SHOWTIME! auf dem Future Music Camp 09

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Christian Renz hat die Session SHOWTIME! … oder doch nur Musik (Mukke)? auf dem Future Music Camp 09 in Mannheim am 04. Juli 2009 in der Pop-Akademie Baden-Würtemberg zusammengefasst. Die Session (old-School-Bezeichnung: Vortrag) beschäftigte sich mit dem Thema, was Musiker/Bands tun können, um den Unterhaltungswert (Entertainment-Faktor) ihrer Gigs zu erhöhen. Hierzu wurden verschiedene Ansätze diskutiert. Welche Löschungsvorschläge das sind, kann man auf renzwertig.de nachlesen.

Future Music Camp 2009

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Am 4. und 5. Juli 2009 ist es soweit. Das Future Music Camps Mannheim 2009 öffnet seine Pforte in der Popakademie Baden Württemberg. Ein prominenter Session-Geber ist der deutscher Musikproduzent und Journalist Tim Renner von Motor Entertainment, zwischen 2001 und 2004 Vorstandsvorsitzender der Universal Music Group Deutschland. Seine Session trägt den Titel: Interessant ist, was meine freunde hören und nicht, was die masse kauft.

Proud Music wird auch Sessions anbieten:

Geschäftsmodelle für Digitale Güter

Ein Überblick über die Rahmenbedingungen beim Geschäftsmodelldesign mit anschließender Diskussion (Stefan Peter Roos)

Einsteiger-Session: GEMAfreie Musik

Vor- und Nachteile.  Ist GEMAfreie Musik eine ernstzunehmende Alternative zu den bekannten Verwertungssystemen der GEMA. Wo liegen die Fallstricke? (Alexander Talmon)

Was versteht man unter Royalty Free Music?

Was ist Production Music?  (Alexander Talmon)

Die 7 Todsünden der Selbständigkeit

Eine Brainstorm-Session über das Thema „How not to do it“! (Alexander Talmon)

Neben Kreativen und Vordenkern treffen sich Young Potentials aus der Szene des Music & Entertainment 2.0 zu interaktiv entwickelten Themenvorschläge in einem offen gestalteten Event- und Kommunikationskonzept ein, kurz: Barcamp.
Hier entsteht Wissen durch das Zusammenführen und Sammeln von Content und dessen gezielter Kanalisierung in Themen und relevante, neue Wissensfelder. Das Barcamp aggregiert Know-how und bildet als neuartige, offene Konferenzform den digitalen Wissensaustausch des Social Webs in realer Diskussionsform ab.

Mehr zum Thema barcamp: http://futuremusiccamp.mixxt.de/networks/wiki/index.Was_ist_ein_Barcamp

Termin: 04.-05.07.09
Ort: Popakademie BW, Mannheim
Tag (flickr, Blogs, etc.): fmc09
Hashtag bei Twitter: #fmc09
Event bei Xing: https://www.xing.com/events/353699
Kontakt: tel +49(0)621.533 972-83 Daniel Schlender
Kontakt: tel +49(0)621.533 972-21 Ryan Rauscher

proud-music-logo

Mobile Camp Dresden 2009

Alex und ich waren in den letzten Tagen in Dresden auf dem mobile camp 2009 in der TU Dresden, einem Barcamp rund um das Thema Mobile Internet, Apps etc.

Gespannt waren wir auf das neue Android Handy HTC Magic, das wir vor dem offiziellen Start bei Vodafone einen Tag lang testen konnten :)

Unser Eindruck: Das Magic macht einen deutlich wertigeren Eindruck als das G1 und fühlt sich insgesamt flüssiger an – nicht zuletzt durch das gerade veröffentlichte neue Update1.5 (Cupcake) des Handy-Betriebssystems Android. Das Magic hat den Praxistest jedenfalls bestanden, die Usability ist bis auf ein paar kleine Ausnahmen gut. Der Akku dürfte deutlich länger halten, als beim G1 und die Screentastatur ist brauchbar. Soweit die ersten Eindrücke unseres mehrstündigen Vorabtests, danke hierbei an das Vodafone-Presseteam Carmen und Thomas.

Unten seht ihr ein paar Screenshots von der Proud Music Library auf dem Handy.

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Derzeit gibt es leider noch kein Flash-Plugin für Android, so daß man leider noch nicht vollständig mobil Musik lizenzieren kann. Allerdings ist der auf Webkit basierende Browser im Magic prinzipiell schon in der Lage, unsere Seite sehr gut und flüssig darzustellen – auch über UMTS. Da ein Flash-Player für die Android-Plattform bereits von Adobe angekündigt ist, sollte sich dieses Problem aber hoffentlich bald erledigen. Wir können es jedenfalls kaum erwarten. Die Lizenzierung bereits vorher ausgesuchter Titel funktioniert immerhin bereits jetzt.

Hier noch ein paar weitere Eindrücke aus der Technischen Universität Dresden, in der das Mobile Camp stattfand (Fotos von Alex):

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Mehr Photos auf: http://www.flickr.com/photos/alextalmon

Zwischenspurt: Barcamp Ruhr2

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Stefan Peter Roos und Alexander Talmon von Proud Music waren vom 27.03. bis 29.03.09 Teilnehmer des barcamp ruhr2 in Essen. Ein Barcamp wird oft als Nicht-Konferenz (engl. Un-Conference) bezeichnet. Für uns ist es eher eine Informations- und Präsentationsveranstaltung mit Diskussionsanteilen – frei organisiert.

Bilder gibt hier!

Eindrücke vom StartupWeekend Hamburg 2008

Dieser Blogbeitrag bezieht sich auf das StartupWeekend Hamburg, das am 17.05.2008 & 18.05.2008 stattfand.

Diese Ideen wurden von uns, (Moritz, Stefan und Alex) während des StartupWekend Hamburg zu unterschiedlichen Zeitpunkten beobachtet, von einzelnen Teilnehmern uns gegenüber geäußert oder sonstwie aufgeschnappt und als Diskussionsgrundlage für die Nachbereitung und zukünftige Events ergebnisoffen als unsere persönlichen Eindrücke auf der Meta-Ebene außerhalb der eigentlichen Arbeit in den Startups aufgeschrieben.
Primär ist der Text daher auf diese konkrete Veranstaltung bezogen und teilweise auch nur in deren Kontext für die Teilnehmer einzuordnen.

Executive Summary vorweg:
LOSLASSEN LOHNT SICH
!

Ein großartiges Wochenende! Wir hatten unseren Spaß und lessons learned auf vielen Ebenen!

=> Das offizielle Posting zum Finale

Zielfragestellungen der Organisation:

  • Wie kann man mit wenig Aufwand auf der Organisationsseite optimale Rahmenbedingungen schaffen?
  • Wie kann man ein System vom Spielregeln schaffen, die a) eindeutig, b) so wenig wie nötig und c) mit der geringsten möglichen Einschränkung der Resultate die Teams bei Teambuilding, Kommunikation, Organisation und Realisierung der Startups unterstützt?
  • Die Stichworte „Open Space“, „Barcamps“ oder auch „Infrastruktur“ statt inhaltlicher Struktur vorgeben?

Teambuilding:

  • Ausgangssituation: Heterogene Skills, Talente nicht gleich häufig vertreten. Wie kann man dem begegnen? Es gibt vermutlich zu wenige Coder respektive direkte Web-“Arbeiter“ im Verhältnis zu „allgemeinen“ Skills
  • Im Vorfeld sind die Skills der Teilnehmer nicht bekannt, sowohl überhaupt als auch den Teilnehmern untereinander
  • Lösungsvorschlag 1: 3 Skill-Tags fürs Profil im Mixxt-Netzwerk
  • Lösungsvorschlag 2: Kurze tag-basierte Vorstellungsrunde von Barcamps übernehmen, damit sich spontane Gruppen abseits vorgegebener Leitfragen bilden können, bzw. bei Bedarf „Anlaufgesichter“ bekannt sind. Ziel: Förderung der Selbstorganisation durch Abbau des Informationsdefizits
  • Problem: Die Teilnehmer kennen sich aber auch abseits ihrer Skills nicht untereinander, dies hat Folgen für die Atmosphäre und für das Socializing, die notwendige allgemeine Warmup-Phase behindert die Arbeit zu Anfang => Lösungsvorschlag 1: Warmup und eigentliche Arbeit organisatorisch durch Freiräume zu Beginn (Brainstorming?) trennen
  • Lösungsvorschlag 2: Ein gemeinsames Frühstück wie bei vielen Barcamps, insbesondere in Verbindung mit dem „Wiedererkennungseffekt von der Warm-Up-Party“

Ideenpitching und Abstimmung über die zu realisierenden Ideen:

  • Die Headlines der Pitch-Runde sollten stichwortartig von Organisatorenseite dokumentiert werden. Jede vorgetragene Idee sollte mit 1-2 Tags und Ideen dauerhaft projiziert werden, 19 Ideen kann sich leider niemand vollständig merken => z.B. Twitterwall oder zumindest Wiki-Projektion
  • Eine Pause vor der Wahl der Finalisten zum Durchdenken der Kandidaten für die engere Wahl ist sehr sinnvoll zum Verstehen der Potentiale der unterschiedlichen Ideen
  • Wurde die Grundidee nicht zu früh im Verhältnis zur Gesamtplanung festgelegt? Bzw. allgemein: zu welchem Zeitpunkt sollte man sich endgültig festlegen? Ist es eventuell sinnvoll den Vormittag des ersten Tages noch in losen (kleinen) Diskussionsrunden begleitend zur interaktiven Eingrenzung der unterschiedlichen Pitch-Ideen gestalten, um die „eigentliche“ Gründungsphase bereits mit aufgebauter Gruppenidentität und stärkerem Konsens beginnen zu lassen => Trennung von Teambuilding und praktischer Arbeit
  • Die Leitfragen der Teilnehmer in der großen Denkrunde zu Anfang sollten dokumentiert werden => Wiki oder Docs, damit alle Teilnehmer parallel die Fragen ergänzen können
  • Vorschlag zum Pitch: Ideen könnten anonym als Tags oder 1-Satz-Slogans eingereicht werden, zu den Tags treffen sich erstmal spontan Projektgruppen für 30 min., brainstormen, formulieren Slogans und dann wird gepitcht => Ziel: Erhöhung der „substantiellen Ideen“ und Nutzung des vorhanden Talents der Teilnehmer bereits der Ideenfindungsphase, somit nicht „nur“ Ideen Einzelner. Alternativ können sich Ideen auch bereits in der Pitch-Phase aus sich heraus präzisieren
  • Frage: Wie kann man die Chancengleichheit beim Ideenpitch verbessern? Vielleicht reichen zwei Minuten für den ersten Pitch aus, um die Gefahr zu reduzieren, sich in Details zu verlieren? Bei kürzerem Pitch könnte die Tatsache, daß sich jeder Teilnehmer spontan eigene Gedanken zur Idee macht, bewußt eingeplant werden. Alternativ könnte man den Pitch evtl. durch einen Moderator mit Fragen ergänzen, um den Ideen Raum zur Entfaltung zu geben und Offenheit für Diskussionen gegenüber den Teilnehmern zu signalisieren
  • Meinung: Die Einleitungs-Session bei diesem StartupWeekend war leider noch keine Mass-Collaboration sondern eine klassische Monolog-Präsentation mit anschließender Abstimmung „ins Blaue hinein“ => Schade um das Potential der bisher noch passiven Teilnehmer. Gute nicht ausgesprochene Ideen könnten auch aktiv gefördert werden. Vorgetragene Ideen könnten sich verändern => Lösungsvorschlag: Open Space-Elemente bereits in der Einleitungs-Session.

Beginn der Arbeit in den Startups:

  • Gleich zu Beginn sollte jedes Startup eine „Firmenzentrale“, d.h. einen Raum erhalten, damit zu allen Zeiten ein Informationshub bereitsteht und Kommunikationsschwierigkeiten in der Findungsphase erst gar nicht entstehen.
  • Eine allgemeine Gesamtbesprechung pro Startup zu Beginn führt evtl. zu schnellerer Gruppenidentität.
  • Möglichst bald danach einzelne Gruppen bilden, z.B. kleine Teams parallel die zunächst gleiche Fragestellung bearbeiten zu lassen („Was wollen wir überhaupt?“) und dann im Plenum innerhalb des Startups zu vergleichen, so daß die Konsensfindung (bei einem der Startups bis zuletzt problematisch) beschleunigt werden kann.
  • Organisation: Vorab ausgedruckte Moderationsmaterialien mit den Leitfragen wären evtl. hilfreich (Fragezettel, Gruppennummerierung, Schilder)
  • Gruppenkoordination durch Messenger schien zu stocken, bzw. Sprecher und Gruppeninhalt stimmten nicht immer überein. Vorschlag: Evtl. stärkeren Wiki/Google Docs-Einsatz forcieren, d.h. den Arbeitsprozess allzeit öffentlich für die jeweils anderen Gruppen einsehbar gestalten => Feedbackloop auch zwischen den Gruppen.
  • Projektmanagement rein per Open Space hängt stark vom jeweiligen Heterogenitätsgrad und der Open Space-Erfahrung der Einzelgruppe ab, evtl. kann man dies durch Leitideen zur Organisationform & Rollen seitens der Veranstalter kanalisieren – die Gruppe sollte aber nach wie vor selbst entscheiden können => nicht von außen durch Vorgaben einengen
  • Evtl. sollte man eine Twitterwall pro Startup von Veranstalterseite zur Verfügung stellen?
  • Viele Entscheidungsprozesse wurden trotz Einzelgruppen wohl im Plenum getroffen => mit entsprechend langwieriger Entscheidungsfindung

Beobachtete Unterschiede zwischen den beiden Startups:

  • Die Diskussionskultur in beiden Startups war über lange Zeiträume hinweg sehr unterschiedlich. Was waren hier die Einflußfaktoren? Beide Startups waren zumindest unterschiedlich groß, hatten evtl. auch unterschiedlich technik-affine Mitglieder (vgl. unterschiedliche Google Docs-Nutzung)
  • In einer Gruppe wurde aktiver motiviert: Es gab von Anfang an Beifall für erbrachte Leistungen für das Team.
  • Die Rolle der Gründer bzw. Ideengeber war unterschiedlich ausgeprägt, plakativ: bottom-up-Entscheidungsfindung bzw. top-down-Entscheidungsfindung, bottom-up schien sich von außen betrachtet als überlegen zu erweisen, Achtung: plakative Vereinfachung!
  • Eine Gruppe hat gleich zu Beginn eine Art Gruppenidentität geschaffen, die das Entwicklungstempo deutlich größer werden ließ
  • Die Startup-Ideen waren zu Beginn als Arbeitsvorgabe unterschiedlich eng umgrenzt: allgemeine Idee vs. Abstrakte, aber simple Problemlösungsplattform, evtl. sind zunächst im Plenum zu lösende Grundlagenfragen ein „Effizienzkiller“. Man könnte versuchen, die Idee zunächst organisatorisch durch die Teilnehmer auf ihren Kern reduzieren zu lassen, da Ideen sich im weiteren Verlauf sowieso von selbst wieder erweitern.
  • Ein Plenum als Koordinationsgremium funktioniert wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt in der Gründungsphase, wenn sich schon Konsens bottom-up eingestellt hat und keine Grundlagen mehr diskutiert werden müssen.

Anforderungen an die Location:

  • stabiles WLAN (bei >100 Teilnehmern immer kritisch)
  • für das Development ist kabelgebundenes Internet essentiell, wg. Latenzen, Stabilität und höherer Bandbreite
  • ein Plenum-Saal
  • pro Startup 2 Breakouträume für Arbeitsgruppen und zentrale Anlaufstelle
  • Wasser & Kaffee zu jeder Zeit verfügbar
  • Catering in ausreichender Menge verfügbar, damit nicht für die Nahrungsbeschaffung die konkrete Arbeit aufgelöst wird
  • zentrale konferenzartige Bestuhlung kann evtl. hinderlich sein
  • Flipcharts sind bei der angetroffenen Gruppengröße im Plenum einfach nicht zu lesen, Beamer und leeres Google Docs/Wiki etc. von Organisatorenseite evtl. schon direkt zu Beginn vorgeben, damit Inhalte ohne Störung des Arbeitsflusses eingestellt werden können, wenn dies von den Teilnehmern gewünscht ist
  • Basic Moderationsmaterial (Papier, Eddings, Metaplan-Kärtchen, Pinwände, etc.) ist hilfreich

Sonstiges:

  • Grundsatzfrage: Wollen wir ein Webprojekt-Wochenende (altruistisch) oder Business-Startup => beides ist legitim, klare Ansage wäre aber evtl. hilfreich, damit die Teilnehmer sich darauf einstellen können.
  • Frage: Wäre es hinderlich, wenn sich 10 Leute zu einem Mini-Startup für eine der 3 nicht in die engere Auswahl gekommenen Treffen? Vgl. Bootstrap-Gedanke für möglichst viele
  • Kleiner Randkritikpunkt: Gleich am Einlaß die AGB abzeichnen ist psychologisch evtl. etwas ungünstig als Start in das Wochenende

Fazit:

  • Uns hat das StartupWeekend sehr gut gefallen, wir haben auf vielen Ebenen gelernt. Wir wären bei einer Neuauflage wieder dabei. Vielen Dank hierfür an die Initiatoren Cem und Jason und hey, selbstverständlich an alle Teilnehmer!

Autoren: Moritz Avenarius, Stefan Peter Roos und Alexander Talmon

Input von: vielen StartupWeekend-Teilnehmern und natürlich Jason und Cem

Barcamp Hannover: Geschäftsmodelle für digitale Güter

Wie auf dem Barcamp Hannover versprochen, hier die Folien zu meiner Brainstorming-Session zum Thema digitale Güter.



Folgende Anmerkungen zum Vortrag:Es handelte sich bei meiner Session implizit um:

Part 1: The Homo Oeconomicus Point of View

Dies hatte ich explizit so nicht angekündigt, sollte aber als Gliederung genutzt werden:

Es fehlen auf jeden Fall noch darauf aufbauende weitere Perspektiven, etwa in der Art.

Part 2: User Experience Business Models

Part 3: Value Networks

Ich werde die Session vermutlich an einem der nächsten Barcamps in überarbeiteter Form wieder anbieten. Interessanterweise waren die Sessions in Jena und Hannover total unterschiedlich, ich hatte mich nach ausführlichen Erläuterung zu jedem Punkt mit kaum Feedback-Zeit in Jena für die 2. Version der Session in Hannover entschieden, das Tempo stark anzuziehen, um mehr Zeit für die offene Diskussion zu haben. Dies hat jedoch nur teilweise funktioniert. Auf der einen Seite kam tatsächlich sehr interessantes Feedback, daß ich einzuarbeiten versuchen werde. Allerdings kam somit auch die Reflektion über die bereits vorhandenen Inhalte meiner Meinung nach etwas zu kurz, da in den Eigenschaften noch deutlich mehr Potential zum Brainstorming steckt, als sich auf Anhieb erschließt und somit dieses Mal zum Vorschein gekommen ist.

Gibt ja noch weitere Barcamps :-)


Barcamp Jena

Am Wochenende war ich auf einem schönen Barcamp in Jena. Jedes Barcamp ist anders (bis auf die No-Show-Rate) und so war auch dieses vom Flair her komplett eigenständig.

Der JenTower (so der offizielle Name für den Intershop-Tower) liegt zentral und ist als Location gut geeignet, was nicht nur an der Aussicht aus der 27. Etage liegt, sondern eher daran daß sich im Tower eine Vielzahl von web& ecommerce-affinen Firmen tummelt.

Für mich war es ein gelungenes Barcamp mit guten Gesprächen mit Leuten aus den unterschiedlichsten Disziplinen und vor allem für mich das Barcamp, an dem ich am wenigsten Sessions über die typischen techniknahen Themen besucht habe. Schön war auch das „junge Flair“ der Studentenstadt Jena.

Kleine Kritikpunkte: Vermißt habe ich das gemeinsame Frühstück, bei dem man sonst schon vor den Sessions neue Leute kennenlernen konnte. WLAN-Probleme gab es leider auch, so daß das „you do blog about the barcamp“ etwas zu kurz kam.

Für Besucher meiner „Geschäftsmodelle für digitale Güter“-Session hier noch der Link zum Original-Post von Kevin Kelly der die Session inspiriert hat. Am Barcamp Hannover Ende Februar werde ich die Session vermutlich in überarbeiteter Form wieder anbieten, da die Session sich ja derzeit noch im Brainstorming-Stadium befindet.